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Häufige Fragen zum BARFen – Allgemein

Was bedeutet BARF?

Unter BARF ist die Rohfleischfütterung bekannt geworden. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem amerikanischen und bedeutet „bones and raw food“. In Deutschland wurde die Abkürzung BARF dann wie folgt interpretiert: „biologisch artgerecht roh füttern“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“. BARF ist keine neue Erfindung oder Trend in der Tierfütterung. Es ist eine Besinnung auf die natürliche Ernährung des Hundes und der Katze, bevor es Fertigfutter gab.

Was ist das Besondere an unseren Produkten?

Das Besondere ist das Produkt selber. Denn mit der Fleischqualität beginnt alles. Sie stellt die Basis für ein gesundes Hunde- und Katzenleben dar. Probleme wie „mein Hund/meine Katze frisst nicht“ kennen wir nicht. Unser BARFGOLD schmeckt einfach und ist außerdem gut bekömmlich. Darüber hinaus schaffen wir es mit unserem BARFGOLD-Konzept, dass Sie BARF ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können, ohne Sorge haben zu müssen, dass Sie etwas falsch machen oder ein zu hoher Zeitaufwand der gesunden Ernährung Ihres Vierbeiners gegenübersteht. Mit unseren Produkten sind die Grundregeln des BARFens auch ohne große Vorkenntnisse sehr leicht einzuhalten. 

Was ist uns wichtig?

BARFGOLD beschäftigt sich seit 2001 mit den Themen Rohfutter und artgerechter Tiernahrung für Hunde und Katzen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können Sie uns also als BARF-Spezialisten bezeichnen. Uns ist es sehr wichtig, dass wir mit Ihnen unsere ganze BARF-Erfahrung teilen und Sie dadurch etwas für die Gesundheit Ihres Hundes oder Ihrer Katze tun. Wir verstehen uns daher nicht als reiner Anbieter oder Hersteller hochwertiger BARF-Produkte, sondern auch als Berater für eine verantwortungsvolle und ausgewogene Ernährung Ihrer Vierbeiner, die Ihnen die Grundregeln des BARFENS erklären. Durch unser BARF-Konzept, Ihnen das Frischfleisch gefroren in portionierbaren und wiederverschließbaren Beuteln zur Verfügung zu stellen, bieten wir eine gesunde Alternative zu Dosenfutter und Trockenfutter im Alltag. 

Warum ist die Rohfleisch-Fütterung für Hunde und Katzen so gesund?

Wir orientieren uns mit unseren BARF-Produkten an den ursprünglichen und natürlichen Bedürfnissen von Hunden und Katzen. Der Wolf ist genetisch der Vorfahr des Hundes – die Falbkatze der Vorfahr der heutigen Hauskatze. Nach wie vor zählen beide Tierarten zu den Fleischfressern. Somit bildet rohes Fleisch die Grundlage einer artgerechten Ernährung für Katzen und Hunde. Um den Tieren eine ausgewogene Ernährung mit allen Nährstoffen zu bieten, sollte das Fleisch durch püriertes Gemüse, Obst und Öle ergänzt werden. Unsere Futterpyramiden, die wir sowohl für Katzen als auch für Hunde erstellt haben, geben Aufschluss darüber, in welchem Verhältnis was gefüttert werden soll.

Wie stellt BARFGOLD die Qualität sicher?

Wir beziehen unser komplettes Fleisch aus der Lebensmittelindustrie. Dies gewährleistet die Einhaltung von geltendem EU-Recht und strenger veterinärmedizinscher Kontrolle. Unser strenges Qualitätsmanagement sorgt dabei penibel für die Einhaltung seitens aller Lieferanten. 

Wo kommt unser Fleisch her?

Unsere Rohstoffe beziehen wir (wir produzieren unsere Produkte selbst) ausschließlich von renommierten Schlachthöfen aus Europa, die für die Lebensmittelindustrie zugelassen und dementsprechend zertifiziert sind. Unsere Fleischprodukte stammen aus für den menschlichen Verzehr vorgesehener Erzeugung. Somit unterliegt unser Fleisch den deutschen und europäischen Verordnungen, die der Lebensmittelindustrie auferlegt sind.

Unsere Rinderprodukte, vor allem der Pansen, stammen aus Schweden, da in der Regel dort die Tiere auch auf die Weide gekommen sind. Die Qualität des Pansens spricht dafür. Auch die Medikamentengaben in Schweden sind sehr streng geregelt, den Einsatz von Antibiotika gibt es dort z.B. gar nicht. Unsere Lammprodukte beziehen wir aus Irland, weil sich auch hier die bessere Lebensqualität der Tiere positiv auf unserer Produkte auswirkt. 

Wenn Sie weitere Herkünfte wissen möchten, sprechen Sie uns gern an! 

Handelt es sich um Bio- oder Weidefleisch?

Leider handelt es sich nicht um Fleisch, welches ausschließlich aus der artgerechten Haltung (Bio) kommt. Auch leider nicht aus rein garantierter Weidehaltung. Es ist konventionelles Fleisch. 

Die Schlachthöfe, von denen wir kaufen, sortieren die Tiere nicht nach ihrer Haltung, da das Fleisch selbst später auch nicht als Biofleisch verkauft werden soll. Sicher kann man bis zum Bauern zurück verfolgen, wenn mal etwas sein sollte, aber man erhält nicht mit den Papieren die Informationen, wie das Tier gelebt hat, wenn man bei den Schlachthöfen einkauft. Der Aufwand für den Schlachthof wäre zu groß.

Natürlich sind wir aber auch an Biofleisch interessiert, doch momentan haben wir (noch) aus Platzgründen und Verfügbarkeit Abstand davon genommen. Des Weiteren interessieren wir uns dann auch nur für die wirklichen Bioprodukte von z.B. Demeter und Bioland, da wir hier ja wirklich echtes Biofleisch mit strengen Auflagen haben, so dass das Tier auch wirklich artgerecht gehalten wurde. Da müssen wir allerdings noch ganz schön suchen gehen, weil es sehr teuer ist, was natürlich auch verständlich ist.

Wird mit unseren Produkten die Massentierhaltung unterstützt?

Viele Hunde- und Katzenbesitzer haben Sorge, dass sie mit unseren Produkten die Massentierhaltung unterstützen. Dem ist aber nicht so. Wir nehmen das, was wir Menschen übrig lassen. Und das ist leider ganz schön viel…

Hiermit sind nicht die Schlachtabfälle gemeint, sondern z.B. Muskelfleisch-Abschnitte, Pansen, Zunge, Leber usw. Diese nennt man heute Schlachtnebenprodukte. Richtige Abfälle im eigentlichen Sinne verwenden wir für unsere Produkte gar nicht, da sie für Hunde und Katzen nicht geeignet sind. 

Warum beziehen wir unser Fleisch nicht nur aus Deutschland oder sogar regional?

Der Bezug von Rohware aus anderen europäischen Ländern ist durch den Bedarf an größeren Mengen begründet, die nicht ausschließlich aus Deutschland oder gar aus der Region gedeckt werden können.

Sind alle unsere BARF-Produkte in Würfeln entnehmbar? Wie groß sind die Würfel?

Unsere BARF-Produkte, ob in Stücken oder gewolft, werden alle erst eingefroren und danach in Würfel geschnitten. Somit sind auch die gewolften Produkte einfach portionierbar.

Knochen werden einzeln eingefroren, so dass auch diese Stück für Stück entnehmbar sind.

Die Fleisch-Würfel schneiden wir auf eine Größe von 2,5cm x 2,5cm. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich hier allerdings in ihrer Festigkeit.

Beispiel: Rinderherz ist ein dickes Stück Muskelfleisch, welches auch nach dem Auftauen als schöner fester Würfel bestehen bleibt.

Hühnermuskelfleisch hingegen ist aufgrund seiner Zusammensetzung deutlich instabiler, so dass die Würfel nach dem Auftauen auseinanderfallen können.

Wie wird das Fleisch am besten aufgetaut?

Sie können die Tagesration für den nächsten Tag abends gefroren in den Napf geben und über Nacht auftauen lassen. Wenn es schnell gehen soll, können Sie auch den geöffneten Beutel in ein warmes Wasserbad legen. Am besten ist, wenn das Fleisch nicht mehr eiskalt ist. Kühlschranktemperatur ist ok, besser ist aber Raumtemperatur. Wichtig ist nur, dass das Fleisch beim Auftauen „atmen“ kann!

Das Fleisch ist angetaut angekommen. Kann es wieder eingefroren werden?

Sie können das Fleisch tatsächlich wieder einfrieren und müssen es nicht wegschmeißen. Schön ist das natürlich nicht, aber es ist nicht gesundheitsschädlich. Wichtig ist, wenn das Fleisch komplett aufgetaut war (angetaut ist gar kein Problem, weil es von innen heraus noch genug Kälte hat), dass die Verpackung nicht aufgebläht ist und die Packung sich immer noch „kühlschrankkalt“ anfühlt. Wird das Fleisch in einem geschlossenen Beutel warm, haben Bakterien, die keinen Sauerstoff benötigen, Platz zur Ausbreitung und produzieren Gase, die den Beutel aufblähen lassen. Das Fleisch dann bitte nicht mehr verfüttern.

Wie lang kann aufgetautes Fleisch im Kühlschrank gelagert werden?

Aufgetautes Fleisch können Sie 2-3 Tage im Kühlschrank lagern. Wichtig ist nur, dass das Fleisch atmen kann. Es sollte also nicht luftdicht verschlossen im Kühlschrank gelagert werden, am besten in einer größeren Schale oder Gefäß ohne Plastikverpackung.

Solange das Fleisch nicht übel riecht (außer Pansen/Blättermagen – die beiden riechen nach 2 Tagen schon etwas sehr streng) oder sich von der Farbe sehr verändert, ist das Fleisch in Ordnung. Auch wichtig hierbei: Fleisch am Stück oder in größeren Stücken hält sich länger als gewolftes Fleisch. Dies hängt einfach damit zusammen, dass das gewolfte Fleisch viel mehr „Angriffsfläche“ für Bakterien und Luft bietet.

Können auch nur die BARF-Menüs gefüttert werden? Sind sie ein Alleinfuttermittel?

Natürlich können Sie Ihrem Tier auch eines unserer fertigen BARF-Menüs füttern. Wir bieten Ihnen hier eine große Auswahl an verschiedenen Menüs in unserem Shop an. Hier müssen Sie lediglich die tägliche Futtermenge Ihres Tieres ausrechnen und diese auftauen. Einen Rechner dafür finden Sie hier.

Die BARFGOLD-Menüs enthalten alle Komponenten in der klassischen Aufteilung nach Swanie Simon. Allerdings sind sie kein Alleinfuttermittel, sondern ein Ergänzungsfuttermittel, so dass noch folgende Ergänzungen hinzu müssen:

Bitte geben Sie täglich Öl über das Fleisch. Als Basisöl ist unser Lachsöl am allerbesten, da der Fleischfresser die Omega-3-Fettsäuren besser aus einer tierischen Quelle verstoffwechseln kann als aus einer pflanzlichen Quelle. Pflanzliche Öle, wie zum Beispiel das BARFGOLD-Hanföl, dürfen gerne ergänzend zugefüttert werden. 

Ein rohes Ei darf in der Woche gern 2-3x ohne Schale in den Napf! Genauso oft versorgt Dorschleberöl (oder alternativ die Verfütterung von Seefisch) den Körper mit Vitamin D. Und unser Seealgenmehl liefert Jod.

Auch 2-3 mal pro Woche eine Prise Himalayasalz über das Futter rundet die Mineralienversorgung ab.

Kurweise kann man weitere Ergänzungsfuttermittel füttern, wenn es gesundheitliche Probleme gibt. Hierfür sprechen Sie uns gerne an!

Wohin mit dem Verpackungsmüll? Was ist mit der Nachhaltigkeit?

Um das Fleisch gefroren und sicher zu Ihnen und Ihren Tieren zu bekommen, ist es erforderlich, es entsprechend zu verpacken. Dadurch entsteht leider Müll, den Sie aber zu 100% recyceln können.

Unsere Plastikbeutel, in denen wir das Fleisch verpacken, das Styropor und die Isolierfolie können Sie über den Plastikmüll (gelbe Tonne oder gelber Sack) entsorgen,genauso wie die leeren Plastikhüllen vom Trockeneis. Der Pappkarton kann über das Altpapier entsorgt werden. So kann alles wiederverwendet werden und belastet dadurch nicht die Umwelt.

Bisher ist eine Rücksendung der Verpackung leider nicht möglich, wir arbeiten aber einem Rücksendesystem.

Wo wird produziert?

Wir produzieren alle unsere Fleisch- und Trockenprodukte selbst. Unsere Produktion erstreckt sich auf 3 Standorte.

Ein Standort befindet sich in Groß Henstedt bei Bassum. Hier wird das Frischfleisch angeliefert und weiterverarbeitet. Hier werden auch unsere BARF-Menüs und die Innereien-Mixe hergestellt. Wenn das Fleisch fertig verarbeitet wurde, wird es hier auch eingefroren.

Anschließend wird es zum Würfeln und Verpacken an unseren Hauptstandort in Bassum transportiert. Dort befinden sich auch unsere Verwaltung und unser BARFGOLD-Hauptlager.

Unsere Trocken- und Kauartikel stellen wir in unserer eigenen Trocknung an unserem dritten Standort her. Hierfür nutzen wir die Wärme einer Biogas-Anlage, um die Produktion umweltfreundlicher zu gestalten.

Beinhaltet rohes Fleisch nicht viele Keime und auch Parasiten?

Rohes Fleisch beinhaltet immer Keime, wenn es nicht abgekocht ist. Jedes rohe Lebensmittel, wie z.B. Salat, trägt neben wertvollen natürlichen Nährstoffen auch Keime an und in sich. Und Keime sind nicht nur „schlechte“. Mit den „schlechten“, krankmachenden (pathogenen) Keimen aus rohem Fleisch kommt ein Fleischfresser-Magen gut zurecht, solange er nicht starke gesundheitliche Probleme hat. Die Magensäure ist äußerst scharf und vernichtet die pathogenen Keime. Der Hund ist ja auch ein Aasfresser. Auch im Aas sind viele pathogene Keime enthalten. Ebenso sind im Bezug auf Würmer die meisten Sorgen unbegründet. Wird das Fleisch für mindestens eine Woche bei -17°C eingefroren, werden sowohl die krankmachenden Keime, als auch eventuelle Larven oder Wurmeier abgetötet.

Schleichen sich doch einmal Keime ein, werden diese über die kurze Darmpassage schnell wieder ausgeschieden. Sie verweilen nicht lange genug im Organismus, um sich hier vermehren und Schaden anrichten zu können.

Die Gefahr, dass sich Ihr Tier mit Salmonellen infiziert, ist bei einem gesunden, adulten Hund ebenfalls äußerst gering.

Der Hund kann hier zwar als Überträger dienen, aber auch eine Ansteckung des Menschen über den Hund kommt nur in seltenen Fällen vor.

Die Erkrankung an Salmonellen ist bei einem gesunden Hund sehr gering. Er kann aber als Träger dienen. Aber auch hier ist eine Erkrankung des Menschen über den Hund so gut wie nicht zu verzeichnen.

Studien behaupten, BARFen führe zu Mangelerscheinungen. Stimmt das?

In den veröffentlichten Studien werden Hunde, die mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert werden, Hunden gegenüber gestellt, die gebarft werden. Als Barfer werden hier allerdings alle Hundebesitzer betrachtet, die eben nicht auf Fertigfutter zurückgreifen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob das Fleisch roh gefüttert, oder gekocht wird, ob dem Hund 30% Fleisch und 70% Kartoffeln gefüttert werden oder oder oder.

Und natürlich treten bei falscher Fütterung Mangelerscheinungen bei den Tieren auf. Das Rad kann eben nicht neu erfunden werden. Hält man sich jedoch an die Futterpyramide, deren Aufteilung ihren Ursprung bei Swanie Simon hat, gibt es kaum einen Grund zur Sorge. Barfen ist leicht., Barfen ist keine Kunst. Wichtig ist, dass wir uns am Beutetier orientieren, dass wir abwechslungsreich und frisch füttern. Entscheidend ist hierbei nicht, dass jede Mahlzeit das richtige Nährstoffverhältnis enthält, sondern dass unser Hund innerhalb eines gewissen Zeitraumes mit allem versorgt wird, was er braucht.

Interessant wäre also die Veröffentlichung einer Studie, bei der Fertigfutter mit BARF im eigentlichen, korrekten Sinne verglichen wird. Eine solche Studie wird es allerdings höchstwahrscheinlich seitens der Fertigfutterindustrie nicht geben.

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Beratung

Bei Fragen zur biologisch artgerechten Fütterung Ihres Vierbeiners können Sie auf uns zählen. Direkt im Team haben wir zwei Ernährungsberaterinnen, Katja Hägedorn und Julia Bretthorst. Sie sind gern für Sie da. Falls die Fragen tiefergehenderer Natur sind, stärken uns und Ihnen das Team des Hofladens unter Frau Simone Bliefernich den Rücken.